Auszug aus der Vereins-Chronik


Gründung:

Der Initiative einiger sportinteressierter Damen und Herren von Unterdietfurt unter Mitwirkung der Schule, der Gemeindeverwaltung und Ortsgeistlichkeit ist es zu verdanken, dass amGründungsmitglieder Teil 1Gründungsmitglieder Teil 2

                           
 09. September 1963

der Verein „DJK-TSV DIETFURT / ROTT“ gegründet wurde. Die Gründungsversammlung beschloss, dem DJK-Diözesan-Sportverband beizutreten und deren Satzung als Grundlage für den neu gegründeten Verein zu akzeptieren. Als verantwortliche, geschäftsführende Vorstandsmitglieder wurden Ehrenvorstand Hans Hahn

Schreinermeister Hans Hahn zum 1.Vorsitzenden und
Kaufmann Xaver Schießl zu dessen Stellvertreter

gewählt, die nach notarieller Beurkundung den Verein im Vereinsregister beim Amtsgericht Eggenfelden ordnungsgemäß eintragen ließen.
Die Anzahl der Gründungsmitglieder belief sich seiner Zeit auf  54 Personen.


Allgemeiner Überblick:
 

1963 - 1980

In der Anfangsphase waren die mit der Neugründung eines Sportvereines verbundenen Schwierigkeiten zu überwinden, was der damaligen Vorstandschaft einige Anstrengungen abverlangte.

Gründungsmannschaftsilbernes Sportabzeichen 1968Neben der Frauen-Gymnastik (hier auf dem Bild sind die Damen abgebildet die 1968 das goldene Sportabzeichen absolvierten) wurde der  DJK-TSV DIETFURT  hauptsächlich sportlich aktiv auf dem Sektor „Fußball“ mit einer 1. Mannschaft sowie einer Jugend- und Schüler-Elf. In Freundschaftsspielen und Pokalturnieren bereiteten sich die Spieler auf die erste Verbandsrunde vor, wobei beachtliche Erfolge erzielt werden konnten. Gespielt wurde zunächst auf der Wiese an der Rott-Schleuse, zwischen Rott und Mühlbach. Neben dem Fußball waren damals ein Kahn und lange Stangen die wichtigsten Requisiten, um die oftmals ins Wasser geschossenen Bälle wieder herauszufischen.

In der Saison 1964/65 nahm die 1. Mannschaft und die Jugend den Spielbetrieb in der C-Klasse Pfarrkirchen auf und die Schülermannschaft begann in der Schülerrunde Rottal.

Jugendmannschaft 1967/68Während die 1. Mannschaft nach den Anfangserfolgen Lehrgeld bezahlen musste und in der Folgezeit zum Saisonschluss mehr in der unteren Tabellenhälfte zu finden war, trumpfte die Jugendmannschaft schon mächtig auf, 1966/67 und 1967/68 konnte hintereinander zweimal die Meisterschaft der C-Klasse Pfarrkirchen gewonnen werden.

Danach kam auch die 1. Mannschaft in Schwung und wurde zum Aushängeschild nicht nur des Sportvereines, sondern auch der ganzen Gemeinde. Zum Ende des Spieljahres 1969/70 konnte der Meistertitel der C-Klasse Pfarrkirchen geholt werden, verbunden mit dem Aufstieg in die B-Klasse Eggenfelden.
 

Meister B-Klasse Eggenfelden 1979/80Es dauerte 10 Jahre, doch dann war es soweit:  zum Abschluss der Periode 1979/80 schaffte die 1.Sen.Mannschaft den Aufstieg in die A-Klasse Passau.
In diesen Zeitraum fielen auch die großartigen Erfolge im DFB-Pokal, die bis zum Sieg im Kreis Passau führten. Höherklassige Mannschaften aus der Bezirks- u. Bayernliga mussten sich
geschlagen geben und der DJK-TSV DIETFURT wurde zum Pokalschreck des Rottals. Unvergessen ist nach einem 1:3 – Rückstand noch der 4:3 – Sieg gegen den damaligen Bayern-A-Jugend Meister 1977/78Ligist  FC Vilshofen.
Die Jugend- und Schülermannschaften kamen 1977/78 auch zu Meisterehren. Die Jugend wurde Meister der Gruppe Eggenfelden, während die Schülermannschaft sich als Vize-Meister präsentieren konnte. Beide Mannschaften stiegen damit in die Kreisklasse Rott/Inn auf.

Aber nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern auch gesellschaftlich ist der junge Verein an die Öffentlichkeit getreten.
Garde 1973Am 25.01.1964 anlässlich des ersten Turnerballes im Eichinger-Saal in Unterdietfurt trat erstmals eine Prinzengarde des DJK-TSV DIETFURT unter Leitung von Frau Maria Scherübl auf, angeführt von Prinzenpaar und Elferrat. Diese Attraktion konnte bis zum Fasching 1980 fortgesetzt werden und fiel dann dem Personalmangel zum Opfer.

 

Die Prinzenpaare waren:

Prinzenpaar Hartel-Schießl 1965   Prinzenpaar Tischler-Weiß 1966   PrinzenpaarFriedlmeier-Leitl 1967
1965
Mariele Schießl und
Edgar Hartel jun.
  1966
Hildegard Weiß und
Sigurd Tischler
  1967
Hannelore Leitl und
Matthäus Friedlmeier
Prinzenpaar Wagenhuber-Schachtner 1971   Prinzenpaar Wiesmeier-Sprengler 1973   Prinzenpaar Holzner-Krapf 1976

1971
Erika Schachtner und
Ottmar Wagenhuber

 

1973
Dorle Sprengler und Alois Wiesmeier

  1976
Gisela Krapf und
Franz Holzner

Prinzenpaar Blümlhuber-Moosmeier 1980

     

 

1980
Renate Moosmeier und
Franz Blümelhuber
     

 

 

Prinzenpaar Tischler-WeißPrinzenpaar Blümlhuber-MoosmeierDie Auftritte der Prinzenpaare blieben nicht ohne Folgen. Aus zwei Faschings-Hoheiten, nämlich Hildegard Weiß mit Sigurd Tischler – und Renate Moosmeier mit Franz Blümelhuber, wurden dann später Ehepaare.

In der Zwischenzeit war die Vorstandschaft emsig bemüht, für Training und Heimspiele einen angemessenen Sportplatz zu beschaffen. Im Herbst 1966 konnte die Gemeinde Unterdietfurt von der Pfarrpfründe - Stiftung neben der Schule ein entsprechendes Grundstück pachten und hat es dem DJK-TSV DIETFURT zur Nutzung überlassen. Das Anlegen und die Gestaltung des neuen Sportplatzes war nun das erste größere Bauvorhaben in der Vereinsgeschichte. Viele fleißige Hände waren am Werk, um den Platz bespielbar zu machen. Durch Spenden der Bevölkerung, sowie Zuschüsse seitens des DJK-Diözesanverbandes, der Gemeinde und des Landkreises war es auch möglich, die finanziellen Belastungen zu bewältigen.
Sportplatzeinweihung 1968Sportplatzeinweihung 1968Am 30.06.1968 konnte das neue Spielfeld eingeweiht werden und dient seither der örtlichen Volksschule und dem DJK-TSV DIETFURT als Sportplatz.
Zur Verbesserung der Trainingsgestaltung und damit im Bedarfsfall auch bei Dunkelheit ein Fußballspiel möglich ist, wurde 1973/74 auf dem Sportplatz eine Flutlichtanlage installiert. 

Damenmannschaft 1971/721971 und 1972 trat auch eine Damen-Mannschaft gegen die damaligen „Alten Herren“ an. Herrenmannschaft 1971/72
Man erinnert sich noch gerne an den Petern-Lenz, der mit Boxhandschuhen bewaffnet das Tor der „Alten Herren“ hüten und sich dem Ansturm der „gewichtigen“ Damen entgegenstellen musste. Trotz der in der AH-Mannschaft zahlreich vertretenen Prominenz – mit Pfarrer Audinger, den Lehrkräften Anton Scherübl und Kurt Gahler, dem Sportarzt Dr. Hartel sen., sowie anderen verdienten Vorstands- und Schiedsrichter Huber ErnstVereinsmitgliedern -, waren die Damen zweimal siegreich. Zur Ehre der Herren sollte aber erwähnt werden, dass die Damen zur Halbzeit jeweils die komplette Mannschaft ausgewechselt haben, während die „Alten Herren“ durchspielen mussten   –   also 11 Herren kämpften gegen 22 Damen.
 

10-jähriges VereinsjubiläumAm 29./30. Juni und 01. Juli 1973 wurde das 10-jährige Vereinsjubiläum festlich begangen.
Gemäß Zeitungsnotiz „ein gesellschaftliches und sportliches Glanzereignis“. 
 

StockschützenStockschuetzen 1988Am 15.07.1977 wurde die Sparte „Stockschützen“ gegründet und dem Verein angegliedert. Kaum geboren, begann für die Mannen um Spartenleiter Konrad Schiebelsberger der Ernst des Lebens – sprich Arbeit. Mit vereinten Kräften, Eigenleistungen und Zuschüssen wurde eine Asphaltbahn erstellt, die im September 1978 eingeweiht und mit einem Pokalturnier eröffnet werden konnte. 

DAS BLAU-WEISSE FLUTLICHTDas Jahr 1980 war die Geburtsstunde der Vereinszeitschrift „DAS BLAU-WEISSE FLUTLICHT“. Die Ausgabe erfolgt bei jedem Heimspiel und erfreut sich großer Beliebtheit. Neben den neuesten Informationen sind auch Inserate der heimischen Geschäftswelt enthalten, deren Gebühren zur Aufbesserung der Vereinskasse beitragen.

1981 – 1988

Der Start als Neuling in der A-Klasse und auch die Folgezeit war schwer und mühsam. Doch mit Meister der A-Klasse Passau 1983/84Fleiß und Ausdauer, nicht zuletzt angespornt durch den damaligen Fußball-Strategen, den Kobler Sepp – genannt „JOKO“, schaffte die 1.Mannschaft in der Saison 1983/84 als Meister der A-Klasse Passau den Aufstieg in die Bezirksliga Niederbayern.
Das Abenteuer „Bezirksliga“ begann zwar recht vielversprechend, doch dann fiel unsere Mannschaft ab und am Ende der Saison 1984/85 waren wir froh, nicht wieder absteigen zu müssen.
Doch schließlich, nachdem man sich an das Klima in der Bezirksliga gewöhnt hatte, mischten unsere Spieler recht gut mit und waren als sogenannte „kleine Dorfbuben“ stets ein ernstzunehmender Gegner.

Bezirksoberliga Mannschaft 19881988, rechzeitig zum 25-jährigen Vereinsjubiläum, haben es die Spieler geschafft und sich selbst ein Jubiläumsgeschenk bereitet. Als einziges Team des Landkreises Rottal-Inn ist unsere 1. Mannschaft in die neugebildete „Bezirks-Oberliga“ aufgestiegen.
In der Winterpause hat unsere Herrenmannschaft auch an Hallenturnieren sowie der Hallen-Kreismeisterschaft mit unterschiedlichem Erfolg teilgenommen, wobei 1985/86 und 1986/87 die Hallen-Kreismeisterschaft errungen werden konnte.
Sparkassenpokal Sieger 1988Am Sparkassenpokal-Wettbewerb war unsere 1. Mannschaft ebenfalls beteiligt und konnte 1987 und 1988 den Pokal gewinnen. 
 

Die Jugendmannschaften waren anfangs auch noch gut im Rennen.
Die A-Jugend wurde 1982/83 Vizemeister und die C-Jugend konnte einen guten Mittelplatz in der Kreisklasse Rott-Inn belegen.
Dann ist es allerdings um den Nachwuchs recht ruhig geworden. Infolge Spielermangel wurde mit dem Nachbarverein Eintracht Oberdietfurt im Jugendbereich eine Spielgemeinschaft gegründet.

SquashWährend den Winterpausen versuchten einige Fußballer ihr Können auch beim Squashspiel unter Beweis zu stellen. Die damals in unserer Region noch relativ unbekannte Sportart weckte auch das Interesse weiterer Vereinsmitglieder, die sich dann zusammenscSquashhlossen und im Herbst 1983 die Sparte „Squash“ neu gründeten.  Erster Vereinsmeisterin war Hausruckinger Maria und erster Vereinsmeister Anton Wohlmannstetter.
Seither wird dieser Sport als Freizeitsport betrieben und jährlich der Vereinsmeister ermittelt. Mangels geeigneter Räumlichkeiten muss auf die Anlage im Squash-Center in Pfarrkirchen ausgewichen werden. 
 

BergwandernEs fanden sich im Verein auch „Freunde der Bergwelt“, die in kleineren Gruppen im Sommer Bergwanderungen und im Winter BergwandernSkifahrten gemeinsam unternahmen. Um die Sache in den Griff zu bekommen und besser organisieren zu können, wurde als jüngstes Kind des Vereins am 09. März 1984 die Sparte „Ski & Wandern“ ins Leben gerufen, die regen Zuspruch fand. Vor allem die zur Vorbereitung auf die Skisaison angebotene Ski-Gymnastik findet großen Anklang. Von Zeit zu Zeit lädt die Sparte zum Sportstammtisch ein, wobei die nächsten Abteilung SkiUnternehmungen besprochen werden. Rechtzeitig vor Beginn der Wintersaison gibt die Spartenleitung ein gesondertes Informationsheft mit den vorgesehenen Fahrten heraus.
Als Ansporn für die Wintersportler wird jährlich auf Vereinsebene auch eine Meisterschaft ausgetragen. 

Die Familie des DJK-TSV DIETFURT wuchs auf annähernd 300 Mitglieder an und die Stimmen nach einem eigenen Heim mehrten sich. Bemängelt wurde vor allem, dass für unsere Spieler und der Gastmannschaft keine getrennten Kabinen zur Verfügung standen, so dass die vom Schulverband gutwillig überlassenen Umkleide- und Duschräume gemeinsam benutzt werden mussten. Für Traineranweisungen unmittelbar vor und nach dem Spiel oder in der Pause bestand keine Möglichkeit. Spielerversammlungen sowie Vorstandsitzungen konnten nur im Gasthaus abgehalten werden. Es meldeten sich allerdings auch skeptische Stimmen, die auf zu erwartende Schwierigkeiten bei der Finanzierung und Instandhaltung eines Sportheimes aufmerksam machten. Anlässlich einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 24.10.1981 wurde dann die Vorstandschaft mit der Planung und Prüfung der möglichen Finanzierung einer Baumaßnahme beauftragt. Die Ergebnisse waren positiv, die Grundstücksfrage konnte zufriedenstellend geklärt werden, so dass dem Baubeginn nichts mehr im Wege stand.

Es folgte nun eine arbeitsreiche Zeit, die mit viel Schweiß und Ärger verbunden war.

Sportheimbau 1982 bis 1986 Sportheimbau 1982 bis 1986 Sportheimbau 1982 bis 1986 Sportheimbau 1982 bis 1986 Sportheimbau 1982 bis 1986
Sportheimbau 1982 bis 1986 Sportheimbau 1982 bis 1986      
         
Doch allem Übel zum Trotz stand 1983 der Rohbau,
Sportheimbau 1982 bis 1986 Sportheimbau 1982 bis 1986      
         
1986 war der Bau vollendet
Sportheimbau 1982 bis 1986        

Einweihung Sportheim 1986und am 15.02.1986 konnte durch Geistlichen Rat Georg Audinger unser neues Vereinsheim eingeweiht werden. 

Über die einzelnen Vorkommnisse und Episoden während der Bauzeit ließe sich ein spannender Roman schreiben, mit der Schlussbemerkung:
                   „Was lange währt, wird endlich gut – oder Ende gut, alles gut!“

In diesem Zusammenhang sei nochmals allen Arbeitskräften, Spendern und Gönnern des Vereins ein „Herzliches Vergelts Gott“ gesagt.

Bürgermeister MünchEin besonderer Dank gilt dem damaligen Bürgermeister Josef Münch sowie dem Gemeinderat der Gemeinde Unterdietfurt für die Unterstützung bei der Finanzierung des Bauvorhabens und nicht zuletzt zwei unentwegten, unermüdlichen Optimisten, - dem damaligen 1. Vorstand Franz Müller und dem Bauleiter Josef Kobler, - ohne deren Ausdauer das Sportheim nie fertig geworden wäre. 

25-jähriges Gründungsjubiläum25-jähriges GründungsjubiläumPokal-Mannschaft25-jähriges GründungsjubiläumUnter großer Beteiligung der örtlichen Bevölkerung und der Nachbarvereine konnte im Juli 1988 der DJK-TSV DIETFURT  das 25-jährige Gründungsjubiläum begehen. Die Feierlichkeiten begannen am Freitag, den 15.Juli1988 mit einem Festabend, wurden am Samstag, den 16.Juli 1988 mit einem Fußball-Pokalturnier fortgesetzt und am Sonntag, den 17.Juli 1988 bei einem Festgottesdienst mit Bannerweihe und anschließendem Hallenfest beendet.

1989 – 2003

SportplatzDer dauernde Spielbetrieb  hinterließ auf dem Sportplatz deutliche Abnützungserscheinungen und es war 1990 an der Zeit eine Generalsanierung durchzuführen. Im Rahmen dieser Maßnahme wurde das Spielfeld vergrößert, ein Oberflächenausgleich vorgenommen, eine automatische Bewässerungsanlage angebracht, sowie die Flutlichtanlage erweitert und modernisiert.

Um die ständig steigenden Kosten für den Spielbetrieb und den Unterhalt der Sportstätten besser bewältigen zu können wurde ein sog.Wirtschaftrat gebildet, bestehend aus verantwortlichen Spielern und Vorstandsmitgliedern.
Durch die Bandenwerbung am Spielfeld und Inserate in der Vereinszeitschrift   „ DAS  BLAU-WEISSE  FLUTLICHT „  konnten neue Geldquellen erschlossen werden.
 

Josef KoblerIm Jahr 1993 verlor der DJK-TSV DIETFURT ein überaus wertvolles Mitglied. Infolge einer heimtückischen Krankheit verstarb für uns alle unerwartet  am  16.02.1993 Josef  Kobler, langjähriger Spieler und Leiter der Abt. Fußball. Im November 1992 hatten wir in froher Runde noch seinen 50. Geburtstag gefeiert und 3 Monate später war der Tod sein letzter Schiedsrichter im Leben hier auf Erden.
Der Verein hat ihm viel zu verdanken und sein Name bleibt mit dem DJK-TSV DIETFURT eng verbunden.

Niederbayerischer Hallenmeister 19891989 konnte die 1. Mannschaft noch die Niederbayerische Hallenfußballmeisterschaft und dann in Augsburg bei der Bayerischen Hallenmeisterschaft Platz 6 erreichen. Danach ließen die Kräfte allerdings etwas nach.

Nach einer mißglückten Fußball-Saison
1991/92 befand sich die Mannschaft B-Klassenmeisterschaft der Zweiten Mannschaftauf einem Abstiegsplatz und musste sich leider aus der Bezirksoberliga verabschieden. Dies war umso schmerzlicher, da im selben Jahr die Zweite Mannschaft sensationell die Meisterschaft der B-Klasse Eggenfelden errang und sich somit für den Aufstieg in die A-Klasse Passau qualifizierte. Durch den Abstieg der Ersten Mannschaft mußte sich jedoch die Zweite Mannschaft wieder mit der Reserverunde der Bezirksliga/Ost begnügen.

In den folgenden Jahren konnte man sich nur mit Mühe in der Bezirksliga halten und musste
1995 sogar in die A-Klasse absteigen. Jedoch in der Saison 1996/97 lief es wieder besser, man wurde unangefochten Meister der A-Klasse und schaffte den Wiederaufstieg in die Bezirksliga-Ost.
Die folgenden Jahre verliefen im Wechselbad der Gefühle, mal eine großartige Leistung, mal enttäuschend oder eine nervenraubende Zitterpartie, sodass man froh war, letztendlich die Klasse erhalten zu haben.

Das Aushängeschild des Vereins war stets die 1.Fußballmannschaft, die besonders gefördert wurde und auch die meisten Kräfte in Anspruch nahm. Dies hatte leider zur Folge, dass die anderen Sparten und Mannschaften zwar nicht vernachlässigt wurden, aber doch hin und wieder etwas zu kurz kamen. Dies trifft auch auf die Jugendarbeit zu, die nicht immer in genügendem Umfang versorgt werden konnte. Der Fehler wurde erkannt und es ist Abhilfe geschaffen worden.
Es haben sich für die Betreuung der Schüler- u. Jugendmannschaften ehemalige bewährte Spieler bereit erklärt. Die verstärkte Jugendarbeit zeigt erfreulicherweise bereits erste Früchte und gute Ergebnisse.
Derzeit sind folgende Jugendmannschaften mit Erfolg im Spielbetrieb:

F2-Jugend   F1-Jugend   E-Jugend
F2-Jugend   F1-Jugend   E-Jugend
D-Jugend   C-Jugend   A-Jugend
D-Jugend C-Jugend A-Jugend**

(**bei der A-Jugend besteht eine Spielgemeinschaft mit dem SV Huldsessen). 

Die Stockschützen haben leider infolge Personalmangel – bzw. nachlassendem Interesse im Jahr  2001  den Sportbetrieb eingestellt. Die wenigen noch vorhandenen Schützen haben sich Nachbarvereinen angeschlossen. Vielleicht ist es später bei wiederkehrendem Interesse möglich, die Stockschützen-Abteilung wieder zu aktivieren.

DamenturnenZur Vervollständigung der Berichterstattung ist auch die TätigkDamenturnerneit der Frauen-Abteilung zu erwähnen, die mit zahlreicher Beteiligung wöchentlich regelmäßig Gymnastik-Stunden abhält. Ihre Aktivität wird zwar nicht im Verborgenen, aber doch ohne Protokoll ausgeübt.

 

Steckerlfischbraterei SchmidtnerEssensverkaufZu einem festen Termin im Veranstaltungskalender der Gemeinde Unterdietfurt zählt das vom DJK-TSV DIETFURT alljährlich Ende Juli / Anfang August bei Musik und guter Laune stattfindende Dorffest. Der durch den jeweils zahlreichen Besuch erzielte Erlös trägt auch zur Deckung der im Laufe des Jahres entstehenden Kosten bei.

FahnenabordnungenNicht zuletzt durch die Mitgliedschaft beim DJK-Diözesanverband fühlt sich der Verein auch in
religiöser Hinsicht angesprochen. Der örtliche Pfarrer ist als geistlicher Beirat zu jeder Vorstandsitzung geladen und nimmt regen Anteil am Vereinsleben. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass an den kirchlichen Festen eine Fahnenabordnung teilnimmt. Außerdem ist es zur Tradition geworden, dass während der Adventszeit der DJK-TSV DIETFURT einen Gottesdienst als  „Lichter-Rorate“  gestaltet. Ebenso findet alljährlich eine vereinsinterne Adventfeier statt, wobei nach einem besinnlichen Teil der Nikolaus in Erscheinung tritt und in Versform über sog. Schandtaten oder besondere Vorfälle im Laufe der Saison berichtet.
Hierbei wird immer wieder deutlich, dass das Vereinsleben durch einen guten Geist geprägt ist und die Kameradschaft gepflegt wird. Natürlich gibt es auch, wie in jeder Familie, hin und wieder Zwistigkeiten, die jedoch in fairer Weise beigelegt werden und man sich stets wieder in Freundschaft begegnet.
Dies sollte auch in Zukunft den Verein auszeichnen.

Erfreulich ist auch, dass die Mitgliederzahl auf derzeit  über 760 Personen  angewachsen ist.       

Nicht nur eine große Zahl Dietfurter Bürger, sondern auch Interessenten aus Nachbargemeinden sind zwischenzeitlich dem DJK-TSV DIETFURT beigetreten.

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